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Selbstgemachter Spundekäs‘ und Sekt zum Neujahrsempfang der Seniorinnen und Senioren

Am Mittwoch, 14.01.2015 trafen sich die Seniorinnen und Senioren zum Neujahrsempfang im Evangelischen Gemeindehaus. Eingeladen hatte die Stadt Steinbach (Taunus), Amt für soziale Angelegenheiten. Bis auf den letzten Platz waren die 120 Stühle belegt. Acht Kilogramm Spundekäs‘ hatte Frau Petra Menzel-Hobeck vom Amt für soziale Angelegenheiten mit ihren ehrenamtlichen Helferinnen Frau Gisela Wauer, Frau Ingrid Müller, Frau Ingrid May und Frau Brigitte Flach vorbereitet und liebevoll für jeden Gast arrangiert. Der Ansturm war so groß, dass sogar noch Spundekäs‘ nachgemacht wurde.

Wie bei jedem Kaffeenachmittag eröffnete auch diesmal Bürgermeister Dr. Stefan Naas den Nachmittag und gab Auskunft über die neuesten Steinbacher Projekte.

So war der Sachstand zum Bürgerhaus ebenso Thema wie die aktuelle Einführung der Biotonne und der Wechsel der Restmülltonnen, die gegen neue Behälter ausgetauscht werden. Einen späteren Termin nach den Heiligen Drei Königen für die Abholung der Weihnachtsbäume versprach der Rathauschef schon für das nächste Jahr.

Das Areal in der Berliner Straße, wo ehemals die Apotheke und der Penny-Markt untergebracht waren, ist inzwischen verkauft, wie Dr. Naas berichtete. Durchaus eine Überlegung ist es, mit dem neuen Eigentümer eine Möglichkeit zu finden, dass Stadtteilbüro „Soziale Stadt“, welches derzeit in den Räumen der Caritas in der Gartenstraße 23 untergebracht ist, dort im Quartier anzusiedeln. Bei dem Förderprogramm „Soziale Stadt – Investitionen im Quartier“ unterstützen Bund und das Land Hessen Kommunen bei der Aufgabe städtebauliche Perspektiven zu entwickeln, Stadtteile aufzuwerten und Lebensbedingungen insgesamt zu verbessern. Unterstützt wird die Stadt durch die eigens hierfür beauftragte DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH in Kooperation mit dem Caritasverband Hochtaunus e.V..

Wie der Rathauschef beim Kaffeenachmittag ankündigte, wird es bald einen Flyer mit den wesentlichen Informationen geben und die Bürgerbeteiligung wird beginnen. „Helfen Sie im Dialog mit ihren Ideen und Anregungen mit, das Fördergebiet südlich der Bahnstraße (zwischen Gartenstraße, Hessenring und Berliner Straße) noch attraktiver zu gestalten. Mit Hilfe von Ihnen allen wird ein Maßnahmen- und Handlungskatalog für das Quartier entwickelt“, so Stefan Naas.

Ein offenes Ohr hatte der Rathauschef auch für die vielen Fragen und Wünsche der Seniorinnen und Senioren. Die Erreichbarkeit der großen Lebensmittelmärkte an den Ortseinfahrten ist nach wie vor ein Thema für die älteren Menschen. Hier ist der Wunsch nach einem Bringdienst, Sammeltaxi oder gar einem Kleinbus, der gezielt die Märkte zu erschwinglichen Preisen anfährt, groß. „Ich nehme ihre Wünsche gerne auf und werde mich auch dafür einsetzen. Nur kann ich keine Versprechen machen, die am Ende Kosten für alle Bürgerinnen und Bürger bedeuten. Steinbach ist keine reiche Stadt und jede Kooperation, sei es mit Taxi- oder Busunternehmen, muss subventioniert werden, was letztendlich nicht aus dem Geldbeutel der Stadt bezahlt werden kann“, so der Bürgermeister.

Ein Einkaufsdienst wird auch von der Selbsthilfegruppe „Die Brücke“ angeboten. Naas lobte hier das Miteinander und die gegenseitige Hilfe. Jeder, der selbst Hilfe anbieten kann, erhält eine Gutschrift auf seinem Punktekonto und kann diese für zum Beispiel Fahrten zum Einkaufen einlösen. Wer sich keine Punkte mehr verdienen kann, kann diese Leistungen auch gegen geringes Entgelt einkaufen. Das ist organisierte Nachbarschaftshilfe, wie auch Jürgen Schellbach von der „Brücke“ die Aussagen von Bürgermeister Naas unterstützte.

Auf zwei Eröffnungen wies der Rathauschef hin. Am 1. Februar wird die neue Katholische Kirche der St. Bonifatiusgemeinde durch den Weihbischof feierlich eingeweiht.

Am 2. Februar folgt dann die Eröffnung der Kinderkrippe „Kükennest“ in der Senioren-Wohnanlage in der Kronberger Straße 2. Das belebende Miteinander von Kleinkindern und älteren Menschen ist ein Konzept, welches für beide Seiten viel Gemeinschaft bringen kann.

Bürgermeister Naas dankte nochmals besonders Frau Petra Menzel-Hobeck und den Helferinnen, ohne die solch ein Nachmittag nicht möglich wäre.

Im Anschluss las Frau Christel Kothe das Gedicht „Das Geschenk“ vor und Herr Ronaldo Kunz spielte leichte Operettenmelodien auf dem Klavier.

Die nächsten Kaffeenachmittage finden im März und Mai statt. Die Seniorinnen und Senioren werden in der Zeitung über die Termine informiert und erhalten eine persönliche Einladung, wenn Sie sich dafür bei Frau Menzel-Hobeck angemeldet haben. Wer zukünftig eine Einladung erhalten möchte, kann jederzeit im Amt für soziale Angelegenheiten unter Telefon (0 61 71) 70 00 42 seinen Namen und Adresse hierfür hinterlassen.

ANSPRECHPARTNER

Amt für soziale Angelegenheiten
Frau Petra Menzel-Hobeck