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Edle Bäume im Steinbacher Stadtwald werden gepflegt

Im Stadtwald beginnt ab Mitte November der Holzeinschlag. Alle Maßnahmen dienen der Waldpflege und sind Teil des genehmigten Wirtschaftsplanes 2015.

Hessen-Forst teilt mit, dass in diesem Herbst und Winter auch Bereiche zwischen der Landesstraße L 3015 und den Tennisplätzen betroffen sind. Die Fällungen dort konzentrieren sich neben wenigen Kiefern, Lärchen und hiebsreifen Pappeln hauptsächlich auf die Buche.

Ziel ist es, die vorhandenen Edel-Laubhölzer wie Berg-Ahorn, Kirsche und Esche in ihrer Stabilität und ihrem Wachstum zu fördern. Gleichzeitig werden notwendige Fällungen zur Verkehrssicherheit entlang der öffentlichen Straßen, am Feldrand, im Bereich der Trinkwasserpumpwerke und der Sportanlagen durchgeführt. „Ein zertifiziertes Team von gut ausgebildeten Forstwirten mit Motorsägen und ein Seilwindenschlepper zur Sicherung der Fällungen werden zum Einsatz kommen“, so der zuständige Revierleiter Martin Westenberger. „Ich weise das Unternehmen örtlich ein und kontrolliere die laufenden Arbeiten.“ Laut Westenberger werden dadurch Schäden an Erholungseinrichtungen und den zahlreichen Habitatbäumen in den Beständen weitestgehend vermieden. Im Anschluss wird die Rückearbeit durch einen Tragschlepper erfolgen, der sich auf bereits vorhandenen Wegen und Rückegassen bewegt. Die Hölzer werden aus dem Bestand heraus an Hauptwege transportiert und vorübergehend dort gelagert, bis sie von einem Lastwagen zum Käufer abtransportiert werden. Das anfallende Holz dient ganz unterschiedlichen Zwecken: als Bau- und Möbelholz, als Zellstoff und für Spanplatten. Weiterhin wird der wachsende, örtliche Bedarf an Brennholz gedeckt. „Die Waldbesucherinnen und –besucher bitte ich ausdrücklich darum, sich an die vorgenommenen Absperrungen zu halten, um sich nicht selbst in Gefahr zu bringen“, teilt Bürgermeister Dr. Stefan Naas mit. Durch fallende Bäume und Äste bestehe in den zeitweise gesperrten Waldabschnitten Lebensgefahr. Zudem sei dort mit Verschmutzungen der Wege zu rechnen, die allerdings nach Abschluss der Holzabfuhr wieder beseitigt werden.

ANSPRECHPARTNERIN

Bau-, Ordnungs- und Umweltamt
Frau Anika Bodenschatz