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Bronzene Verdienstmedaillen für Ralf Kiwitzki und Dr. Christian Albrecht

Von links: Dr. Christian Albrecht, Stadtverordnetenvorsteherin Gabriele Eilers, Ralf Kiwitzki und Bürgermeister Dr. Stefan Naas | Foto © Nicole GruberAm 7. Dezember 2015 wurden im Rahmen der Stadtverordnetenversammlung Ralf Kiwitzki und Dr. Christian Albrecht mit der Bronzenen Verdienstmedaille der Stadt Steinbach (Taunus) durch Bürgermeister Dr. Stefan Naas und Stadtverordnetenvorsteherin Gabriele Eilers ausgezeichnet.

Herr Ralf Kiwitzki erhielt die Bronzene Verdienstmedaille der Stadt Steinbach (Taunus) für sein jahrzehntelanges Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr Steinbach (Taunus).

Bereits im Alter von zehn Jahren ist er der Jugendfeuerwehr beigetreten. Die Kameradschaft innerhalb der Wehr sowie die vielfältigen Aufgaben und sein technisches Interesse haben unter anderem dafür gesorgt, dass er 1982 in die Einsatzabteilung übergewechselt ist.

Der Jugendfeuerwehr treu verbunden übernahm er 1983 das Amt des Ausbildungswartes für den Nachwuchs. 1988 folgte er Dieter Nebhuth im Amt des stellv. Stadtbrandinspektors. Durch den Tod des früheren Stadtbrandinspektors Jürgen Abinet leitete er 1999 für kurze Zeit die Wehr kommissarisch.

Das Jahr 1999 brachte aber noch eine weitere Zäsur mit sich: Nach mehreren Stationen innerhalb Steinbachs verschlug es Ralf Kiwitzki, der mittlerweile verheiratet war, nach Bad Vilbel. Dies bedeutete aber lediglich die Trennung zu seiner Heimatstadt, nicht aber zur geliebten Steinbacher Wehr, denn dieser blieb er treu.

Ralf Kiwitzki und Dirk Hagen tauschten im Frühjahr 2000 sozusagen ihre Ämter, Dirk Hagen wurde Stadtbrandinspektor und Ralf Kiwitzki wurde zum Vorsitzenden des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Steinbach gewählt. Dieses Amt führt er bis heute sehr erfolgreich aus.

Der Magistrat spricht Herrn Ralf Kiwitzki für insgesamt 31 Jahre ehrenamtliches Engagement innerhalb der Steinbacher Wehr besonderen Dank und Anerkennung aus. „Gerade vor dem Hintergrund des Wohnortwechsels kann die Bereitschaft zur ehrenamtlichen Arbeit in der Steinbacher Wehr kaum angemessen honoriert und wertgeschätzt werden“, so Stefan Naas.

Die zahlreichen Vertreter der Feuerwehr, die an der Stadtverordnetenversammlung teilgenommen haben und eine Abordnung der Einsatzabteilung darstellten, zeugen von der Wertschätzung des Kameraden und sind sicherlich ein ganz besonderes Zeichen der Dankbarkeit.

Die zweite Ehrung des Abends wurde Herrn Dr. Christian Albrecht durch die Bronzene Verdienstmedaille der Stadt Steinbach (Taunus) für sein 15-jähriges Wirken in der Steinbacher Kommunalpolitik, zu teil.

Seit Juni 1999 gehört er ununterbrochen der Stadtverordnetenversammlung der Stadt an. Zu Beginn der nunmehr zu Ende gehenden Wahlperiode ist er zum Vorsitzenden des Ältestenausschusses gewählt worden. Auch wenn dieser nicht so oft tagt, wie andere Ausschüsse, ist dies doch ein besonderes Gremium, da der Ältestenausschuss in der Regel immer dann einberufen wird, wenn besonders strittige Punkte zwischen den Fraktionen oder Stadtverordneten geklärt werden müssen.

Dr. Albrecht versteht es, diese Sitzungen unparteiisch zu leiten. Es ist sicherlich auch ein Verdienst seiner ausgleichenden Art, das die Sitzungen meistens nicht von langer Dauer, aber dafür sehr effektiv sind. „Und was auch von ganz besonderer Bedeutung ist: Unterschiedliche Auffassungen können vorgetragen werden und am Ende steht ein Ergebnis, mit dem sämtliche Beteiligten gut leben können. Mit Blick auf andere Gremien auf anderen Ebenen der Kommunalpolitik ist dies keine Selbstverständlichkeit“, so Bürgermeister Naas anerkennend.

Besondere Wertschätzung verdient der Geehrte, da er sich in Steinbach über die Politik hinaus auch sportlich engagiert und einbringt. Und was könnte besser die Verbundenheit zur Heimat ausdrücken als ehrenamtliches Engagement.

Besondere Schwerpunkte in der Kommunalpolitik sind für Herrn Dr. Albrecht die Themen Bauen und Stadtentwicklung. Auch wenn es mehrere, unterschiedliche Meinungen zur Entwicklung Steinbachs gibt, tragen die Ideen und Argumente des Jubilars immer zu einer Belebung und zu einer Verbesserung der Planungen bei.

ANSPRECHPARTNER

Haupt- und Personalamt
Herr Jörg Schwengler