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Viele Informationen beim Kaffeenachmittag für Seniorinnen und Senioren

Bürgermeister Dr. Stefan Naas beim Kaffeenachmittag für Seniorinnen und Senioren | Foto © Nicole GruberAm Mittwoch, 16. März 2016, hatte die Stadt Steinbach (Taunus) wieder zum beliebten Kaffeenachmittag für Seniorinnen und Senioren in den evangelischen Gemeindesaal eingeladen. Dieser Einladung waren rund 90 interessierte Seniorinnen und Senioren gefolgt, die mit Opern- und Operettenmelodien, gespielt von Herrn Ronaldo Kunz am Klavier, auf den Nachmittag bei Kaffee und Kuchen eingestimmt wurden.

Bürgermeister Dr. Stefan Naas begrüßte auch diesen Nachmittag wieder persönlich die anwesenden Gäste und gab einen Überblick über die aktuellen Geschehnisse in Steinbach (Taunus). So berichtete er über den Verlauf des Wiederaufbaus des Bürgerhauses. „Es wird einen Tag der offenen Baustelle geben“, kündigte Naas an, an dem der Aufbau des Bürgerhauses mit eigenen Augen verfolgt werden kann.

Mit Freude berichtete Naas auch über die kommende Eröffnung der neuen Kita-Räume in der ehemaligen Neuapostolischen Kirche, die im April bevor steht. Hier entstehen 30 weitere Plätze zur Betreuung von Steinbacher Kindern.

In das ehemalige Jugendhaus sind inzwischen die ersten elf Flüchtlinge eingezogen. Für insgesamt 24 Flüchtlinge sind die Räumlichkeiten ausgelegt. Weitere Plätze werden am Sportplatz in Form von Containern entstehen.

Aus der Runde kam die Frage, was in der Niederhöchstädter Straße gebaut wird. „Dort wird derzeit eine Wasserleitung erneuert“, so der Rathauschef. Zudem entstehen davon unabhängig demnächst auf der freien Fläche 10 Einfamilienhäuser und 2 Mehrfamilienhäuser. Zuvor wird dieses kleine Baugebiet vom Hessischen Landesamt für Denkmalpflege zur Dokumentation auf archäologische Pfunde hin untersucht. Nach dieser Dokumentation wird mit den Gas-, Wasser- und Telefonleitungen und dem Bau begonnen. Ein Rad- und Gehweg wird ebenfalls entlang dieses Baugebietes nach Eschborn hin entstehen.

Der Nikolaiweg am Steinbacher Ortsausgang nach Kronberg ist nach wie vor ein Thema. Der Wunsch nach einem voll ausgebauten Weg ist da. Solch ein Ausbau ist jedoch mit erheblichen Kosten verbunden. „Man muss schauen, ob der Ausbau möglich ist. Auf der Prioritätenliste ist dieser Wunsch weit oben“, so Naas.

Weiter berichtete Stefan Naas über den niedrigen Wasserstand beim Steinbacher Weiher. Dieser wird durch Regenwasser und die Zisterne gefüllt. Durch ein Leck, welches bislang nicht lokalisiert werden konnte, ist der Wasserstand zu niedrig. Der Wasserstand müsste 80 cm höher sein. Derzeit wird versucht durch mehr Zuflüsse den Wasserstand zu steigern. Der Geschwister-Scholl-Platz und die Abflüsse der Gullys werden dem Weiher zugeführt. Ob diese Methode Abhilfe schafft, wird derzeit beobachtet. Ein Komplettausbau und Suche und Behebung des Lecks würde Kosten von 40-50 Tausend Euro nach sich ziehen.

Am Friedhof ist der Drahtzaun entfernt worden, um die standortfremden Gewächse und harzenden Bäume besser beseitigen zu können. Zudem ist eine offene Landschaft angestrebt, die freier und großzügiger anmutet. Die kleinen Tore sind stehen geblieben und werden noch verschönert.

Sein besonderer Dank galt auch dieses Mal wieder den fleißigen Helferinnen und Helfern, die den Kaffeenachmittag gestaltet haben. Dies sind zum einen die ehrenamtlichen Helferinnen, von denen an diesen Nachmittag stellvertretend Frau Brigitte Flach einen Blumenstrauß von Bürgermeister Stefan Naas überreicht bekam. Zum Zweiten sind das die Kolleginnen und Kollegen der Stadtverwaltung. „Ich stelle Ihnen heute gerne auch meine Mitarbeiterin Frau Carina Schmidt vor. Sie hat als Mutterschaftsvertretung lange Zeit in meinem Vorzimmer gearbeitet. Sie ist unsere Wirtschaftsförderin und wird sich künftig um die Veranstaltungen für die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger kümmern und bis Jahresende Frau Petra Menzel-Hobeck bei der Organisation der Kaffeenachmittage unterstützen.

Als Programmpunkt war an diesem Nachmittag die polizeiliche Beratungsstelle der Polizeidirektion Hochtaunus, die über das Thema „Sicherheit in Steinbach“ referieren wollte, angekündigt. „Leider ist die Beratungsstelle kurzfristig verhindert. Umso mehr freut es mich, dass wir kurzfristig den VdK Steinbach für einen Vortrag gewinnen konnten“, so Naas, der das Wort an Jürgen Kremser, den neuen Ortsvorsitzenden des VdK Steinbach, übergab.

Jürgen Kremser, Vorsitzender des VdK Ortsverbandes Steinbach, beim Kaffeenachmittag für Seniorinnen und Senioren | Foto © Nicole GruberJürgen Kremser berichtete über die Aufgaben und Aktionen des Sozialverbandes VdK. Der Verein für Kriegsopfer und Kriegsversehrte bietet für Seniorinnen und Senioren Fahrten und Informationsnachmittage an und ist Ansprechpartner für sozialrechtliche Fragen, Fragen der Gesundheit, Fragen zu Behinderungen und hilft bei Klärungen mit dem Versorgungsamt. Die Rechtsberatung des VdK setzt sich für seine Mitglieder in sozialrechtlichen Fragen vor Gericht ein.

Aktuell läuft die landesweite Kampagne „Weg mit den Barrieren“ des VdK. Sind Bürgersteige gut befahrbar mit einem Rollator oder Kinderwagen? Sind Arztpraxen barrierefrei zugänglich? Können Menschen mit Behinderungen in den örtlichen Bus einsteigen? Diese und weitere Fragen geht der VdK an und sucht das Gespräch und die mögliche Abhilfe bei Ärzten, Betreibern und den Städten vor Ort.

Dem Thema Pflege nimmt sich der VdK ebenfalls an. Eine einleitende Information zum Gesetz der Pflege gab im Anschluss an Jürgen Kremser seine Vorstandskollegin Gertrud Meyer vom Ortsverband Steinbach des VdK.

Gegen 17 Uhr endete der Nachmittag und die Seniorinnen und Senioren traten den Heimweg an.

ANSPRECHPARTNERIN

Einwohnerservice / Soziales
Frau Petra Menzel-Hobeck