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Steinbach (Taunus) als attraktiver Wohnstandort

Viele Jahre galt Steinbach (Taunus) als Geheimtipp für preisgünstigen Wohnraum im Vordertaunus. Die neuesten Bodenrichtwerte, die jetzt das Amt für Bodenmanagement mit Stand zum 1.1.2016 herausgegeben hat, zeigen, dass sich die Attraktivität Steinbachs herumgesprochen haben muss. Die Bodenrichtwerte werden alle zwei Jahre aufgrund getätigter Immobilien- und Grundstückskäufe aktualisiert. Für Steinbach ist hier ein deutlicher Anstieg der Grundstückspreise zu verzeichnen. „Steinbach ist immer noch eine Empfehlung. Ich gehe davon aus, dass die Preise weiter steigen“, kommentiert Bürgermeister Dr. Stefan Naas die vorgelegten Zahlen. „Wir haben in Steinbach attraktive Baugebiete, die Nähe zu Frankfurt und in den Taunus ist ein Vorteil und die Lebensqualität in unserer Stadt ist gut“ führt Naas den Anstieg der Preise weiter aus.

Der Preis für Wohnbauflächen lag 2012  zwischen 370 Euro bis 450 Euro pro Quadratmeter, 2014 zwischen 370 Euro bis 550 Euro pro Quadratmeter und ist nach neusten Zahlen nunmehr auf 410 Euro bis 580 Euro pro Quadratmeter gestiegen. Die gemischte Baufläche lag 2012 und 2014 bei 420 Euro pro Quadratmeter und verzeichnet nun einen Anstieg auf 460 Euro pro Quadratmeter. Die gewerbliche Baufläche hingegen liegt seit 2012 konstant bei 230 Euro pro Quadratmeter.

Die landwirtschaftliche Fläche ist pro Aktualisierungszeitraum um 1 Euro pro Quadratmeter angestiegen. So lag der Quadratmeterpreis 2012 bei 7 Euro, 2014 bei 8 Euro und 2016 bei 9 Euro pro Quadratmeter.

Die Preise für Kleingärten sind seit 2014 konstant auf 30 Euro pro Quadratmeter und lagen 2012 noch bei 25 Euro.

Im Vergleich zu den Nachbarkommunen Oberursel und Kronberg hat Steinbach (Taunus) nach wie vor moderate Grundstückspreise, doch die Attraktivität hat sich in den letzten Jahren stark erhöht.

Der Anstieg in den verschiedenen Wohngebieten in Steinbach stellt sich unterschiedlich dar. In der Brummermannsiedlung ist ein Anstieg von 10,8 Prozent, nämlich von 370 Euro auf 410 Euro, festzustellen. Im Gebiet der Staufenstraße sind 450 Euro pro Quadratmeter zu zahlen, was einem Anstieg von knapp 10 Prozent entspricht. Am Pijnacker-Platz, der als Mischgebiet für Wohnen und Gewerbe ausgewiesen ist, sowie rund um die Untergasse und den Hessenring liegt der Quadratmeterpreis bei 460 Euro, wo bisher 420 Euro pro Quadratmeter – somit 9,5 Prozent mehr – aufgerufen wurden. Die teuersten Flächen sind in den neuen Baugebieten zu verzeichnen. Die Flächen im „Taubenzehnter I“ liegen bei 580 Euro, was einem Anstieg von 5,5 Prozent entspricht, sowie die Flächen im Gebiet „Am Eschborner Weg“, wo der Quadratmeter Bauland 500 Euro kostet, was im Vergleich zu 2014 mit 450 Euro einen Anstieg von 11,1 Prozent bedeutet, die höchste Steigerung in Steinbach.

Dass die gewerblichen Bauflächen im Quadratmeterpreis konstant geblieben sind, führt Naas darauf zurück, dass Steinbach um die Ansiedlung von Unternehmen mit anderen Kommunen stark konkurrieren muss. Anders sieht der Rathauschef die Entwicklung der Wohnbauflächen. In Kürze werden die Flächen im Neubaugebiet „Alter Cronberger Weg“ meistbietend verkauft. „Wir rechnen mit mehr als 600 Euro pro Quadratmeter“, so Naas.

Weitere Wohnbaugebiete sind in Planung. Im Baugebiet „Taubenzehnter II“ werden 20 Einfamilienhäuser entstehen, wo derzeit die Hessische Landgesellschaft die Flächen kauft. 29 Eigentumswohnungen werden im Gebiet „Taubenzehnter I“, gegenüber dem Edeka-Markt, errichtet und weitere Eigentumswohnungen plant der Investor voraussichtlich an der Ecke Gartenstraße/Hessenring.

Die Bodenrichtwerte und Bodenrichtwertkarte sind auf der städtischen Homepage unter www.stadt-steinbach.de » Leben » Bauen und Wohnen » Bodenrichtwerte einzusehen.

ANSPRECHPARTNER

Stadtbauamt
Herr Patrik Hafeneger

 

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