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Konfliktfreie Flüchtlingsunterbringung in Steinbach (Taunus)

Der Magistrat der Stadt Steinbach (Taunus) legt der Stadtverordnetenversammlung in seiner Sitzung am 5. September 2016 sein Konzept zur Flüchtlingsunterbringung vor. Demnach sind 100 Flüchtlinge in Steinbach (Taunus) – meist dezentral in Wohnungen - untergebracht. Dies belegen die aktuellen Zahlen der Stadtverwaltung.

Das vorgelegte Konzept gibt Aufschluss über die rechtlichen Grundlagen, die Unterbringung, Zuweisung vom Kreis, die Integrationsmöglichkeiten und Hilfestellungen für die  Flüchtlinge in Steinbach (Taunus).

Die dezentrale Unterbringung, die der Magistrat von Anbeginn der Flüchtlingswellen im vergangenen Jahr verfolgt, um die Integration zu fördern, erfolgt aktuell in städtischen Wohnungen, im ehemaligen Jugendhaus und in Wohnungen der Nassausischen Heimstätte, die die Stadt anmietet. „Wir sind der wohl größte Mieter in Steinbach. Mit der Anmietung der privaten Wohnungen konnten wir bislang die dezentrale Unterbringung der zugewiesenen Flüchtlinge sicherstellen“, so Bürgermeister Dr. Stefan Naas, dem daran gelegen ist, eine Gemeinschaftsunterkunft in Containern am Steinbacher Sportplatz zu vermeiden.

Wenn die aktuellen Zahlen vom Kreis so bleiben oder sich möglicherweise sogar nach unten korrigieren, dann wird die Stadt laut Aussage des Rathauschefs das zugewiesene Pflichtkontingent an Flüchtlingen abarbeiten können.

Die Wohnungen die von der Stadt angemietet werden, sind dem Kreis frei gemeldet. Sobald dieser die passende Personenanzahl innerhalb von Familien oder Gruppen zusammen hat, werden die Flüchtlinge Steinbach zugewiesen. Die Anmietung und Ausstattung der Wohnungen sowie die Erstaufnahme der Flüchtlinge wird im Rathaus von Frau Stefanie Bartsch koordiniert, die eng mit dem Arbeitskreis „Flüchtlinge in Steinbach“ (FiS) und den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern zusammen arbeitet.

Die derzeit in Steinbach lebenden Flüchtlinge kommen größtenteils aus Afghanistan, dem Irak, Syrien und Eritrea. Die Integration der Menschen läuft von der Erstaufnahme, Behördengängen über Mülltrennung bis hin zu den kostenlosen Deutschkursen, die in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule für Jeden, der Deutsch lernen will, angeboten werden.

Hilfestellungen erfolgen durch die Stadt und den Arbeitskreis „Flüchtlinge in Steinbach“, die sich ab der Ankunft in Steinbach um die Flüchtlinge kümmern. In Zusammenarbeit mit dem Gewerbeverein werden zudem Arbeitsgelegenheiten geschaffen. Derzeit sind bereits drei Flüchtlinge beim Bauhof der Stadt Steinbach (Taunus) beschäftigt und erhalten hierfür eine vorgeschriebene Aufwandsentschädigung.

„Die dezentrale Unterbringung und das enorme Engagement der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in Zusammenarbeit mit der Stadt führt dazu, dass die Flüchtlingsunterbringung ist Steinbach sehr gut läuft und konfliktfrei gelöst wurde“, so Bürgermeister Naas anerkennend.

 

ANSPRECHPARTNERIN

Einwohnerservice / Soziales
Frau Stefanie Bartsch