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Bombenalarm in Steinbach (Taunus)

Von links: Kreisbrandinspektor Carsten Lauer, Stadtbrandinspektor Andreas Damsz, Ordnungsamtsleiter Alexander Müller und Erster Stadtrat Lars Knobloch | Foto © Stadt Steinbach (Taunus)Am Freitag, 09.09.2016, ging um 9.24 Uhr ein nicht alltäglicher Anruf in der Oberurseler Polizeistation ein. Der Anrufer drohte damit, eine Bombe in der Berliner Straße 16 in Steinbach zu zünden. Sofort alarmierte die Polizei die Feuerwehr unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Andras Damsz und Kreisbrandinspektor Carsten Lauer sowie den Kriseninterventionsdienst des Deutschen Roten Kreuzes.

Dann ging es schnell. Das Gebiet um das betroffene Haus wurde weitläufig abgesperrt, die zu diesem Zeitpunkt im Hause befindlichen 31 Bewohnerinnen und Bewohner wurden von der Polizei evakuiert und ortszentral im Feuerwehrgerätehaus der Steinbacher Wehr untergebracht.

Die Kammeraden übernahmen auch die Versorgung der Betroffenen mit Getränken und Essen. Steinbachs Erster Stadtrat Lars Knobloch eilte in Vertretung von Bürgermeister Dr. Stefan Naas, der einen Termin außerhalb Steinbachs wahrnahm, ebenso ins Feuerwehrgerätehaus und informierte die Menschen über die aktuelle Lage. Die Polizei durchsuchte währenddessen mit einem Sprengstoff-Spürhund das Haus.

Gegen halb zwölf hatte die Polizei die Identität des Anrufers ermittelt. Es handelte sich hierbei um einen absichtlichen Fehlalarm eines Hausbewohners. Die Straßensperrung konnte folglich aufgehoben werden und die Bewohnerinnen und Bewohner konnten mit gutem Gefühl in ihre Wohnungen zurückkehren.

„Alle beteiligten Institutionen  haben hervorragend zusammen gearbeitet, so dass wir immer Herr der Lage waren. Ein besonderes Lob geht an die Freiwillige Feuerwehr, die sofort mit 20 Mann einsatzbereit war“, so Erster Stadtrat Lars Knobloch. Der Vorfall, so schlimm er auch war, hat gezeigt, dass wir in Steinbach auf den Ernstfall gut vorbereitet sind.

ANSPRECHPARTNER

Ordnungsamt
Herr Alexander Müller