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Bärbel Andresen ist neue Quartiersmanagerin

Von links: Ludger Engelhardt-Zühlsdorff, Abteilungsleiter Caritasverband für den Bezirk Hochtaunus, Quartiersmanagerin Bärbel Andresen und Bürgermeister Dr. Stefan Naas | Foto © Nicole GruberAnfang September hat Bärbel Andresen ihren neuen Arbeitsplatz bei der Caritas im Steinbacher Stadtteilbüro bezogen.

Erfahrung mit dem Projekt „Soziale Stadt“ hat Andresen bereits in Rothenburg ob der Tauber gesammelt, wo Sie ebenfalls als Quartiersmanagerin tätig war. Mit ihrem Umzug nach Steinbach (Taunus) stellte sie sich in der offenen Sprechstunde von Bürgermeister Dr. Stefan Naas vor. Nach Gespräch und interessanter Diskussion war für den Rathauschef schnell klar, dass er eine Bewerbung als Quartiersmanagerin auf die ausgeschriebene Stelle beim Caritasverband wünschenswert fände. Die Caritas kam nach dem Auswahlverfahren der Bewerberinnen und Bewerber ebenfalls zu dem Entschluss, die Stelle der Quartiersmanagerin mit Bärbel Andresen zu besetzen.

Die Neu-Steinbacherin Andresen packt ihr Arbeitsgebiet engagiert und beherzt an. „Wir freuen uns sehr jemand gewonnen zu haben, der schon im Bereich „Soziale Stadt“ gearbeitet hat und einen neuen Blick auf Steinbach mitbringt“, so Bürgermeister Naas.

Andresen ist es ein Anliegen, die Menschen zusammen zu bringen und eine Identifikation mit der Stadt in der sie leben, herzustellen. Ein Gefühl für meine Stadt und mein Zuhause zu bekommen und sagen zu können: „Hier fühle ich mich wohl“, ist ein ganz wichtiger Baustein in der Arbeit. „Steinbacher ist, wer in Steinbach lebt“ sagt Bärbel Andresen, die bei diesem Satz stark von Bürgermeister Naas unterstützt wird. Die Menschen in Steinbach sollen sich beheimatet fühlen, unabhängig ihrer Herkunft und Lebensumstände. Dieses Heimatgefühl und das Miteinander will Andresen mit Festen, Tanzgruppen und weiteren Gemeinschaftsaktivitäten fördern und damit das Gefühl für die eigene Kommune stärken.

In ersten Gesprächen beim Begegnungsfest in der Berliner Straße und auch beim Treffen des Quartierbeirates hat sie Kontakte geknüpft und die unterschiedlichen Bedarfe abgefragt. Eine Arbeitsgruppe für Menschen mit Behinderung wäre denkbar, die sich verstärkt um den Bedarf für Rollstuhlfahrer, Seh- und Hörgeschädigte kümmert. Jeder sollte die Möglichkeit haben, am sozialen Leben aktiv teilzunehmen und es mit zu gestalten. Andresen betont, dass viele Arbeitsgruppen denkbar sind, dass die Ideen und Wünsche jedoch von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern kommen müssen, da sonst die Nachhaltigkeit nicht gegeben ist.

Andresen baut aktiv auf die geleistete Arbeit der letzten 1 ½ Jahre auf. „Klinken putzen um das Projekt ‚Soziale Stadt‘ bekannt zu machen war am Anfang nötig, jetzt ist eine neue Phase eingetreten“, betont Ludger Engelhardt-Zühlsdorff, der das Projekt als Abteilungsleiter beim Caritasverband Hochtaunus von Anfang an begleitet.

Bärbel Andresen findet das vorhandene Potential und die Ideen in Steinbach toll und ist sich sicher, dass man wirklich was bewegen kann. Das Projekt ist auf zehn Jahre angelegt; genug Zeit Veränderungen zu bewirken. Sie sieht sich als Begleiterin, Ansprechpartnerin und Multiplikatorin, die andere zur Multiplikation anhält.

Die gelernte Hotelfachfrau hat ihren Meister gemacht. Über die ehrenamtliche Tätigkeit ist sie in den sozialen Bereich gewechselt, war in der Lebenshilfe tätig und zuletzt Quartiersmanagerin in Rothenburg ob der Tauber. Neben Ihrer neuen Halbtagsstelle in Steinbach studiert sie „Soziale Arbeit“ an der Hochschule in Fulda.

Bärbel Andresen ist während der Öffnungszeiten montags von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr und donnerstags von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr im Stadtteilbüro in der Wiesenstraße 6, anzutreffen. Telefon (0 61 71) 20 78 44 – 0, E-Mail: andresen@caritas-hochtaunus.de.

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Haupt- und Personalamt
Herr Steffen Bonk