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Kündigung des Wasserkonzessionsvertrages: Stadt prüft alle Optionen

Für die meisten kommt Wasser aus dem Hahn, aber die wenigsten wissen woher das Trinkwasser tatsächlich kommt. In Steinbach (Taunus) versorgt die Wasserversorgung Steinbach Taunus GmbH, eine hundertprozentige Tochter der Stadtwerke Oberursel, seit fast 20 Jahren das Taunusstädtchen mit Wasser.

Im Jahr 1997 beschlossen die Stadtverordneten den Verkauf des Wassernetzes an die Stadtwerke Oberursel und vergaben gleichzeitig die Konzession an die damals neu gegründete Wasserversorgung für die Dauer von 20 Jahren. Da dieser Vertrag zum 31.12.2017 ausläuft, hat der Magistrat entschieden, den Konzessionsvertrag zu kündigen. Bürgermeister Dr. Stefan Naas erklärt, dass die Stadt Steinbach damit sämtliche Optionen für eine sichere, saubere und preisstabile Wasserversorgung für die Zukunft prüfen möchte.

Die Steinbacher Verwaltung führt derzeit Gespräche - sowohl mit den Stadtwerken als bisherigem Betreiber - und prüft Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit anderen Kommunen. „Gründlichkeit hat in diesem Verfahren oberste Priorität. Da ein Neuabschluss der Wasserversorgung weitreichend für viele Jahre gilt, ist Schnelligkeit hier kein guter Ratgeber“, betont der Rathauschef.

Ferner stellt Naas fest, dass zwar der Name der Gesellschaft darauf schließen lässt, dass es sich bei der Wasserversorgung um eine Gesellschaft der Stadt handelt, in der Tat aber eine Einflussmöglichkeit auf den Wasserpreis erst durch eine Neugestaltung der bisherigen Verträge möglich wird.

Das Verfahren wird sich nach Einschätzung des Rathauschefs bis Mitte 2017 hinziehen. Die Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung sollen aber, wie bisher, zeitnah über die einzelnen Schritte informiert werden.

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Herr Steffen Bonk