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Stadt und katholische Kirche planen Neubau

Am 13. Februar 2017 wurde mit der Einbringung des Finanzierungsvertrages der Startschuss für den Neubau der katholischen Kindertagesstätte „St. Bonifatius“ gelegt. Der Magistrat empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung die mit der Kirchengemeinde ausgehandelte Vereinbarung, die die Finanzierung des Neubaus regelt, zuzustimmen. Bei Abwägung aller Möglichkeiten haben sich Magistrat und Kirche auf einen Neubau der 40 Jahre alten Kindertagesstätte verständigt. Bereits im Herbst dieses Jahres soll mit der Errichtung von Containern auf dem Nachbargelände gestartet werden. Das alte Gebäude wird anschließend abgerissen und mit dem Neubau begonnen.

Die Stadt Steinbach (Taunus) beteiligt sich an dem Projekt mit einem festgeschriebenen Anteil von 1,785 Millionen Euro. Die Kirche rechnet mit Gesamtkosten von 2,947 Millionen Euro. Das Risiko trägt die Kirche als Bauherr und muss damit auch für eventuelle Mehrkosten aufkommen.

Den festgeschriebenen Anteil von knapp 1,8 Millionen Euro finanziert die Stadt mit 357.000 Euro aus dem Kommunalinvestitionsprogramm (KIP) des Landes und mit 320.000 Euro aus dem Förderprogramm von Bund und Land, das Geld für Projekte der U3-Betreuung bereit stellt. Die KIP-Mittel sind für die Stadt sicher und planbar. Die Mittel für die U3-Betreuung von Bund und Land kann die Stadt nur erhalten, wenn der Neubau bis Ende 2018 bezugsfertig ist.

Mit der Planung der neuen Kindertagesstätte hat die Kirche die Architekten Kissler + Effgen beauftragt. „Der Neubau ist für die Stadt ein Quantensprung. Durch den Neubau wird dann auch im Norden Steinbachs U3-Betreuung angeboten“, so Bürgermeister Dr. Stefan Naas.

Mit der Erweiterung der U3-Plätze wird die spätere Nutzfläche entsprechend angepasst. Die Kindertagesstätte misst dann circa 960 m² statt wie bisher 630 m². Die gemeinsame Nutzung für unter und über dreijährige Kinder wird den familiären Bedürfnissen entsprechen. Darüber hinaus werden die Räume auch funktional nutzbar sein, was Einrichtungsleiterin Barbara Albrecht für besonders wichtig erachtet.

Die U3-Betreuung wird ein Erweiterungsmodul mit 2 x 12 Kindern sein. Die Kosten für die Betreuung werden von der Stadt getragen. Für die bisherigen 4 Betreuungsgruppen bleibt die Kostenbeteiligung bei 15 % seitens des Bistums. Dieser Kostenanteil ist bistumsweit gleich und findet in Steinbach auch bei der Evangelischen Kirche analog seine Anwendung. Für anfallende Reparaturen liegt ein anderer Schlüssel in der Betriebsvereinbarung zu Grunde.

Während des Neubaus soll der Betrieb der katholischen Kindertagesstätte in Vollbelegung mit 4 Gruppen weiter laufen. Die Container werden in gleicher Platzgröße wie die bisherige Kindertagesstätte bereit stehen. Um gute Voraussetzungen auch in den Containern zu gewährleisten, wird eigens eine Betriebserlaubnis von der Kirche beantragt.

Nicht nur Bürgermeister Dr. Naas sieht mit dem Neubau einen erheblichen Gewinn für Steinbach. Auch Reinhold Kuhn, der Kita-Koordinator von St. Ursula, hebt die klare Steigerung der Attraktivität in den Vordergrund. Das neue Gebäude ist sowohl für Eltern wesentlich attraktiver, als auch für Erzieherinnen, die im heutigen Arbeitsmarkt heiß umworben sind. Ein moderner Arbeitsplatz ist ein Plus bei der Suche nach Erzieherinnen.

 

Ansichten © Kissler + Effgen Architekten

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