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Quartiersläufer sorgen für Sauberkeit

Drei der insgesamt neun Quartiersläufer:  Teklia Kudus (31), Paulus Jured (29) und Wulf David Martin (15) | Foto © Nicole GruberDas Projekt „Soziale Stadt“ hat in Steinbach (Taunus) viele Fassetten. Jüngstes Projekt ist der Einsatz der sogenannten „Quartiersläufer“. Diese sind für die Reinigung der Flächen im Quartier zuständig. Liegengebliebene Coffee-to-go-Becher, Dosen, Zigarettenkippen, Papiere und Taschentücher, das alles sammeln die Quartiersläufer ein und halten die Flächen sauber.

Das Quartier erstreckt sich über den Steinbacher Osten. Insgesamt neun Quartiersläufer aller Altersklassen von 14 bis 65 Jahren engagieren sich derzeit für dieses Projekt. Für ihre Arbeit werden sie mit einem Taschengeld von 6,50 Euro entlohnt. Das Konzept der „Quartiersläufer“ ist im Integrierten Handelskonzept (IHK) der „Sozialen Stadt“ verankert.

Die „Quartiersläufer“ werden nicht als „Hilfscherifs“ verstanden, wie Bürgermeister Dr. Stefan Naas betont. Sie stellen neben den Hausmeistern der jeweiligen Liegenschaften eine Hilfe dar, um Steinbach sauber zu halten und die Sauberkeit auch im Bewusstsein der Bevölkerung zu stärken.  Die Säuberung der Flächen erstreckt sich über den allgemeinen Müll und Unrat, der unachtsam fallen gelassen wird. Speermüll oder gar Gefahrgut wird im Stadtteilbüro bzw. an den städtischen Bauhof gemeldet. Die Sammlung soll für die „Quartiersläufer“ keine Konfliktsituationen hervorrufen, sondern eine Hilfe und ein Bindeglied darstellen zwischen den Wohnungsbaugesellschaften und öffentlichen Flächen. Die „Quartiersläufer“ haben ihre eingeteilten Bereiche, die übergreifend zwischen privaten und öffentlichen Flächen sauber gehalten werden. Das Quartier ist derzeit in sieben Bereiche eingeteilt, die von den aktuell neun „Quartiersläufern“, darunter auch zwei Frauen“, gesäubert werden. Diese sind zweimal die Woche für zwei Stunden unterwegs.

Die Aktion kommt bei den Bürgerinnen und Bürgern gut an, wie die „Quartiersläufer“ Wulf David Martin (15), Paulus Jured (29) und Teklia Kudus (31), berichten. Sie werden angesprochen und bei Ihrer Arbeit unterstützt. Negative Erfahrungen musste bislang niemand machen, wie Gloria Duvnjak vom Stadtteilbüro und Wolfgang Ballwieser als ortskundiger Koordinator des Projekts, berichten.

„Wir wollen die Selbstverantwortung stärken. Steinbach ist ein schöner Ort zum Wohnen und ein sauberes Erscheinungsbild gehört zum Wohlfühlen einfach dazu“, betont Bürgermeister Dr. Stefan Naas, der bereits vor sieben Jahren die jährliche Aktion „Sauberhaftes Steinbach“ initiiert hat. „Auch werden wir vermehrt durch Pressemitteilungen und Hinweise die Bevölkerung versuchen zu sensibilisieren“, so Erster Stadtrat Lars Knobloch.

ANSPRECHPARTNER

Stadtteilbüro "Soziale Stadt"
Frau Gloria Duvnjak
Telefon (0 61 71) 20 78 44 - 2