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Pilotprojekt Solardachkataster gestartet: Steinbach ist dabei

Ende April schaltete Umweltministerin Lucia Puttrich Hessens Solardachkataster online. Es handelt sich hierbei um ein Pilotprojekt der Landesregierung zur Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien und soll Bürgern unabhängige und neutrale Informationen über die Tauglichkeit des eigenen Daches für Strom- und Wärmeerzeugung bieten.


Das Pilotgebiet umfasst 32 Kommunen, darunter den gesamten Main-Taunus-Kreis, einen Großteil der Stadt Frankfurt und des Hochtaunuskreises sowie Städte und Gemeinden aus fünf weiteren Kreisen mit rund 580.000 Gebäuden. Es handelt sich nach Aussage des Ministeriums dabei um das größte Solardachkataster Deutschlands.
 

Steinbachs Bürgermeister Dr. Stefan Naas freut sich, dass Steinbach (Taunus) in dieses Pilotprojekt aufgenommen wurde und zieht sich damit in seinen Bemühungen in Sachen Energiewandel bestätigt. „In Steinbach besteht aufgrund der kleinen Gemarkungsfläche und der Lage keine Möglichkeit zur Errichtung einer Windkraftanlage. Wenn wir uns am Energiewandel beteiligen möchten, ist dies nur über Solarenergie möglich“, weiß der Rathauschef.


Das Solardachkataster gibt für jedes einzelne Dach Auskunft über die Eignung des Daches für Photovoltaik und Solarthermie, die Größe der geeigneten Dachfläche, den passenden Modultyp, den potenziellen Stromertrag, die CO2-Einsparung und das Investitionsvolumen.


Bürgermeister Naas teilt die Meinung der Ministerin, dass es sich bei dem Solardachkataster um ein Werkzeug handelt, „mit dem sich der Hauseigentümer einen ersten Eindruck darüber verschaffen kann, ob sein Haus für eine solare Nutzung geeignet ist und welche Ersparnisse bzw. Einkünfte er erzielen kann“.


Für eine weitergehende und intensivere Beratung verweist Naas auf das Angebot der Stadt zur Energieberatung. Jeden ersten Montag im Monat steht der Steinbacher Energieberater Markus Hohmann den Bürgerinnen und Bürgern in der Zeit von 17:30 bis 18:30 Uhr im Bürgerhaus, Clubraum Steinbach-Hallenberg, für ein kostenloses Erstgespräch zur Verfügung.


„Bei Betrachtung des Katasters erkannt man, welch Potenzial in unserer Stadt für Photovoltaik und Solarthermie vorhanden ist. Ich würde mich freuen, wenn die Bürgerinnen und Bürger von dem Angebot Gebrauch machen und lade alle zu einem entsprechenden Klick ein“, so der Bürgermeister abschließend. Der Link zum Solarkataster wird auch auf der Homepage der Stadt unter www.stadt-steinbach.de unter der Rubrik Bauen und Wohnen eingestellt. Der direkte Zugriff zum Solardachkataster ist unter www.solardach.hessen.de möglich.


Steinbach (Taunus), 15.06.2012

ANSPRECHPARTNERIN

Wirtschaftsförderung
Frau Carina Schmidt