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Freundschaftlicher Empfang im Saint Avertin/ Freude über unseren Stand

Am Freitag (29.6.) machten sich der Bürgermeister Dr. Stefan Naas, Stadtrat Norbert Möller und die Vorstandmitglieder des Kultur- und Partnerschaftsvereins Reinhard Wicher und Doris E. Jaeger auf die lange Fahrt nach St. Avertin zum diesjährigen Folklorefest. Mit dabei war auch eine dreiköpfige Einsatztruppe der Stadt, die für den Aufbau und den Betrieb unseres Standes sorgten. Angeboten wurden Grillwürste und Bier vom Fass.  Nicht nur das Bier ist dort sehr beliebt. Unser Stand mit Bänken und Tischen ist auch ein viel genutzter Ort für Treffs und Gespräche mit den französischen Freunden. Andere, ebenfalls weit angereiste ausländische Gäste waren der Vize-Bürgermeister der ungarischen Partnerstadt Martonvásár  (nahe Budapest). Er wurde begleitet von 30 jungen Tänzerinnen, Tänzern und Musikern. Aus Irland war eine temperamentvolle Folk-Band mit vier Tänzerinnen angereist.

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Am Samstagvormittag, vor Eröffnung des Festes auf der grünen Insel-Festwiese, machte Bürgermeister Jean Gérard Paumier für die deutschen und ungarischen Gäste eine dreistündige informative und eindrucksvolle Stadtführung mit Schwerpunkt Neubauprojekte und Stadtentwicklung. Er zeigte und erläuterte die großräumigen neuen Siedlungsgebiete, eingebettet in eine ökologisch konzipierte Landschaftsgestaltung mit ansprechenden Grün- und Brunnenanlagen, Fuß- und Radwegen. Man sieht überwiegend Einfamilienhäuser, einheitlich im Stil der Region. Ebenso gibt es dreistöckige Wohnanlagen mit geförderten Sozialwohnungen sowie eine Seniorenwohnanlage. Die Wachstumschance der Partnerstadt liegt in ihrem hohen Bestand an Baulandreserven und der relativen Nähe zum dynamischen Großraum Paris (erreichbar mit dem TGV in einer Stunde). Krönender Abschluss der Rundfahrt war die Führung durch das stadteigene Loireschloss Cangé. Das Schloss war einst Adelssitz und diente 1940 zu Kriegsbeginn vor den heranrückenden deutschen Truppen  kurz der französischen Regierung als Ausweichquartier. Es ist ein elegantes Renaissanceschloss, das aufwendig restauriert und zu einer modernen Bibliothek/Mediathek  ausgebaut wird. Laut Bürgermeister Paumier soll die Bibliothek/Mediathek im Oktober eröffnet werden. Dann steht das Schloss den Bürgern auch für Konzerte und Veranstaltungen zur Verfügung.

Nach Eröffnung des Festivals des Horizons  präsentierten die dreißig ungarischen Tänzerinnen und Tänzer, begleitet von eigenen Musikern, ungarische Volkstänze aus den verschiedenen Regionen Ungarns. Der jeweiligen Region angepasst, traten die Tänzer in den dort üblichen bunten Trachten auf. Gegen Abend übernahmen die irischen Tänzerinnen und ihre Band die Bühne. Sie boten nicht minder mitreißende rhythmische Tänze dar. Am Rande der Veranstaltung erteilten sie später einer Gruppe von Fans Tanzunterricht. Am späten Abend übernahmen Pop-Bands und Sängerinnen und Sänger die Bühne. Der Steinbacher Stand war bis in die späte Nacht gut besucht.
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Das Partnerschaftskomitee hatte Herrn Paumier und seine beiden Bürgermeister-Kollegen mit einem kleinen Kreis zu einem Abendessen eingeladen. Herr Dr. Naas überreichte als Gastgeschenke eine neue Steinbach-Fahne. In Erinnerung an den Studentenjob von Bürgermeister Paumier bei MM-Sekt gab es eine Selektion der besten Sekte als Präsent. Als kleiner Wink, dass auch in Deutschland gute Pralinen hergestellt werden, überreichte Bürgermeister Dr. Naas eine Kostprobe aus einer Oberurseler Confiserie.
 

Am Sonntagvormittag bot Herr Paumier interessierten Gästen einen Besuch des schönen Königsschlosses Chenonceau an.  Es ist einmalig durch seine originelle Bauweise, weil es auf Brückenbögen über dem Fluss Cher errichtet wurde. Andere Teilnehmer genossen einige freie Stunden mit ihren französischen Gastgebern. Am Nachmittag pulsierte wieder das muntere Programm auf dem Festplatz.
 
Am Abend luden Bürgermeister Paumier und seine Gattin die Delegationen und ihre Gastgeber zu einem rustikalen Abschiedsessen im Festzelt ein.  Das Fest endete mit einem großen Feuerwerk.

An unserem Stand tobte das Leben. Dort ließ Bürgermeister Paumier einen Fernseher aufbauen, um das Endspiel der Fußball-Europameisterschaft verfolgen zu können. Besonders die ungarischen Freunde fieberten mit der spanischen Elf. Vom deutschen Fassbier blieb kein Tropfen übrig. Die deutsche Brat- und Rindswurst fand reißenden Absatz. Am Ende war alles verkauft.
 
Wie Bürgermeister Paumier ankündigte, will er mit seinem Amtskollegen Dr. Naas bereits im November den neugestalteten Place de Steinbach einweihen. Dort wird auch die neue Fahne der Stadt Steinbach gehisst. Zur Einweihung werden die Vertreter aller Parteien des Steinbacher Stadtparlaments eingeladen.
 

Reinhard Wicher

 

 

Erste Umbaumaßnahmen des "Place de Steinbach"

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ANSPRECHPARTNERIN

Bürgermeistervorzimmer
Frau Janina Kühne