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Filz- und Keramikausstellung im Backhaus

20140801_Gratz_193525_200.jpgDie Künstlerin Freia Gratz aus Steinbachs Partnerstadt Steinbach-Hallenberg eröffnete ihre Ausstellung am 01.08.2014 im Backhaus in der Kirchgasse. Dort Präsentierte Sie bis zum 17. August ihre Werke aus Filz und Keramik.


Organisiert wurde die Ausstellung vom Kultur- und Partnerschaftsverein Steinbach (Taunus) 2000 e.V. Ute und Bernd-Dieter Baunach waren federführend für die Vernissage im Backhaus verantwortlich. Sie hatten die 20140801_Gratz_192528_200.jpgKünstlerin vor vielen Jahren bei einem Besuch in Steinbach-Hallenberg kennen gelernt. Damals standen die Kunstwerke noch bei Freia Gratz zu Hause, fernab von der Öffentlichkeit. Den Organisatoren Baunach war damals schon klar: „Das muss hier raus, das müssen andere Menschen auch ansehen dürfen!“.


Freia Gratz absolvierte nach dem Abitur ein Studium in Kunsterziehung und Deutsch und arbeitete 15 Jahre als Lehrerin. Anschließend war sie freiberuflich tätig. Von 1968 – 1974 schloss sie ein Fernstudium am Zentralhaus für künstlerisches Volksschaffen, Fachrichtung Textil/Weben, ab. Weitere Lehrgänge, Schulen und diverse Weiterbildungen in Textilgestaltung und Keramik folgten. Ihre Arbeiten präsentiert sie inzwischen in 20140801_Gratz_192546_200.jpgAusstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland.


Große Begeisterung herrschte auch in Steinbach (Taunus) bei der Ausstellungseröffnung. Die Künstlerin bedient sich vieler Materialien und weiß damit umzugehen. So zeigte eine riesige Eierschale, aus der gerade ein Küken geschlüpft ist, die Arbeit mit einem gehärtetem Wollgespinst. Ein weiteres Kunstwerk sah nach einem verpackten Geschenk aus, welches in grün-gelb mit violetten Glanzfäden durchwirktes Papier, eingewickelt war. Die Arbeit mit Nunofilz stand hier im Vordergrund.


Die nachhaltigen Ideen zeigten sich auch in dem Kunstwerkt „Abschied von der D-Mark“. In dem naturfarbenen Filzvorhang sind in Stoffkammern Papierschnipsel eines alten D-Mark-Scheines eingearbeitet. Eine Erinnerung an die „gute, alte Mark“.


20140801_Gratz_192137_200.jpgBürgermeister Dr. Stefan Naas, der mit großer Freude die Vernissage eröffnete, zeige sich beeindruckt von so viel Ideengeist: „Es gehört viel Kreativität sowie liebe zu den Materialien dazu, um solche Kunstwerke zu erschaffen“.


Die zahlreichen Besucherinnen und Besucher blieben auch bei vielen der anderen Kunstwerke stehen und hätten gerne das eine oder andere Werk für die eigenen vier Wände erstanden. Doch zu kaufen gibt es die Kunst derzeit noch nicht: „Ich kann mich noch nicht trennen“ gibt die Künstlerin Freia Gratz leicht verlegen zu.
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ANSPRECHPARTNERIN

Büro des Bürgermeisters
Frau Carina Schmidt