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ANSPRECHPARTNERIN

Bürgermeistervorzimmer
Frau Janina Kühne

THEATERREIHE

Abonnementpreise:

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Preis
 

 A

24,00 Euro

119,50 Euro

 B

23,00 Euro

112,50 Euro

 C

22,00 Euro

104,50
Euro

 D

21,00 Euro

81,50
Euro

BESTUHLUNGSPLAN

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TERMINE

Veranstaltungskalender

  • Schauspiel „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“
    Mittwoch, 17.10.2012

  • Komödie „Oscar und Felix“
    Mittwoch, 21.11.2012

  • Liebesgeschichte „Haus, Frauen, Sex“
    Mittwoch, 12.12.2012

  • Komödie „Theo Lingen – Komiker aus Versehen“
    Donnerstag, 17.01.2013

  • Stück „Verbrennungen“
    Freitag, 01.03.2013

  • Satirischen Kult-Komödie „Ekel Alfred – Ein Herz und eine Seele“
    Mittwoch, 10.04.2013

Theatersaison 2012/2013

Liebe Theaterfreunde,

 

der Kultur- und Partnerschaftsverein hat für die Spielzeit 2012 / 2013 wieder ein buntes Theater-Potpourri aus Spannung, Anspruch und Unterhaltung zusammenzustellen.

 

krull_4_150.jpgDie Saison startet am Mittwoch, 17.10.2012 mit dem Schauspiel „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ nach dem gleichnamigen Roman von Thomas Mann.
Thomas Mann: „Das äußere Leben des Felix verläuft, kurz zusammengefasst, wie folgt. Nach dem Tode seines Vaters in der rheinischen Provinzstadt treibt er, der nie mit einer Schule fertig geworden ist, sich in Frankfurt herum. Vom Militärdienst simuliert er sich auf geniale Weise frei (denn Krankheit vorzutäuschen ist er besonders begabt) und kann nun, zirka neunzehnjährig, in Paris eine Stellung antreten, die ihm sein Pate, ein schrulliger Maler, durch seine Verbindungen in einem großen Hotel verschafft hat. Auf der Reise, bei der ‚Douane’, entwendet er einer Dame ein Juwelenkästchen und hat, als Liftboy, dann mit eben dieser Dame ein noch weiter einträgliches Liebesverhältnis. Sie ist sehr reich verheiratet, Dichterin, die in ihm eine Verkörperung des Hermes, des gewandten Gottes der Diebe sieht. So macht er die Bekanntschaft seines mythischen Vorbildes.

Vom Lift wird er nach einiger Zeit als Kellner in den Speisesaal versetzt und lernt dort einen jungen Luxemburger Aristokraten kennen, einen Marquis de Venosta, der häufig das Restaurant besucht, entweder allein oder mit seiner Geliebten, einer reizenden kleinen Chanteuse namens Zaza. Der junge Marquis, reicher Leute Sohn, hat es sich in den Kopf gesetzt, das Persönchen zu heiraten, wovon seine Eltern Wind bekommen. Um ihn aus Paris zu entfernen und ihn von Zaza loszumachen, schreiben sie ihm eine einjährige Weltreise vor, in die er, da ihm sonst Enterbung droht, einwilligt, aber nach einem Ausweg sucht, der es ihm ermöglicht, heimlich bei seiner Geliebten zu bleiben. So kommt es zu einer Verabredung zwischen ihm und Felix, von dem er wie alle Welt sehr angetan ist, daß dieser statt seiner, als Marquis de Venosta, die Reise machen soll, während Louis selbst sich mit seiner Zaza in einer Pariser Vorstadt verborgen hält.“

 

oscar_felix_1_150.jpgDie Saison geht weiter mit der Komödie von Neil Simon „Oscar und Felix“ – das seltsame Paar im 21. Jahrhundert am Mittwoch, 21. November 2012.
Können zwei geschiedene Männer sich eine Wohnung teilen, ohne dabei verrückt zu werden? Neil Simon, der als Beispiel die Wohngemeinschaft seines Bruders Danny mit dem Theateragent Roy Gerber vor Augen hatte, antwortet auf diese Frage kategorisch: Nein!
Als Felix nach fünfjähriger Ehe Knall auf Fall von seiner Frau Betty vor die Tür gesetzt wird, nimmt ihn sein Freund Oscar gutmütig bei sich auf. Was am Anfang aussieht wie eine ganz normale Männer-WG, entpuppt sich bald als beinahe eheliches Panoptikum, mit dem einzigen Unterschied, dass das ewig wischende und putzende Heimchen am Herd eben keine Frau, sondern ein Mann ist.
Doch außer Staubsauger, Luftwaschfilter und diversen Kochutensilien hat Felix alle nur erdenklichen Desinfektionssprays in seiner Aussteuer und beginnt die Männerkiste gnadenlos zu zerputzen. Aus Oscars originell-chaotischer Single-Behausung wird dank Felix´ unermüdlicher Schaffenskraft ein steriler Musterhaushalt. Aus Oscars regelmäßigen verräucherten, chaotischen Pokerrundern mit ungenießbaren Sandwichvariationen werden keimfreie Dinnerpartys. Und auch für das Rendezvous mit den beiden heißblütigen Spanierinnen aus dem oberen Stockwerk haben die beiden ganz unterschiedliche Pläne…


hfs_szene1_150.jpgKurz vor Weihnachten präsentiert Ihnen der Kultur- und Partnerschaftsverein eine Liebesgeschichte nach dem gleichnamigen Roman von Margit Schreiner „Haus, Frauen, Sex“, am Mittwoch, 12. Dezember 2012.
Franz kann es nicht fassen. Nach zwanzig Jahren Ehe, in denen er sich für seine Familie aufgeopfert hat, verlässt ihn seine Frau Resi. Sie, die sich jetzt hochtrabend Marie-Thérèse nennt, hat den gemeinsamen Sohn mitgenommen, denn natürlich bekommt sie als Mutter das Kind zugesprochen. Das Leben ist ungerecht! Franz fühlt sich ausgenutzt, getäuscht und missbraucht. Wie konnte es soweit kommen? Warum hat sie nie etwas gesagt? Dabei hat er alles für sie getan: Eigenhändig hat er ein Eigenheim für sie errichtet. Aber jetzt, wo er arbeitslos geworden ist, geht sie. So sind sie, die Frauen. Verlassen ihre Männer für den erstbesten Konkurrenten, der ihnen mehr zu bieten hat…
 
Franz ist verletzt, seine Welt ist aus den Fugen geraten. Er sucht nach Erklärungen, denkt nach, klagt an, rechtfertigt, zieht Bilanz. In dem viel zu großen, leeren Haus sitzt Franz nun allein und rechnet schonungslos ab, mit der Beziehung, den Frauen, dem Sex, mit allem, was zur gemeinsamen 20jährigen Geschichte gezählt hat.


komiker_aus_versehen_neu_150.jpgMit „Theo Lingen – Komiker aus Versehen“ am Donnerstag, 17. Januar 2013 startet die Theaterreihe in das neue Jahr.
„Er ist der persönlichste Schauspieler von Unpersönlichkeiten. Er ist abstrakt. Der größte Techniker der Komik in Deutschland“, sagte der Theaterkritiker und Journalist Herbert Ihering über den Mann, dessen näselnde Stimme und „steife“ Erscheinung zu seinem Markenzeichen wurde: Theo Lingen. Noch heute wird der Spaßmacher in Filmen wie „Der Theodor im Fußballtor“, „Die Lümmel von der ersten Bank“ und „Immer Ärger mit Hochwürden“ geliebt.
Dass der Komiker, der in mehr als 200 Filmen – mal als Diener, mal als Kellner, aber stets als perfekter Gentleman – gespielt hat, weit mehr konnte als er hier zeigt, das wissen nur die wenigsten. In einem unterhaltsamen Abend mit Musik, Filmcollagen, Spiel, Gesang und Parodie schlüpft der Schauspieler, Regisseur und Moderator Ilja Richter,  häufiger Filmpartner von Theo Lingen und selbst seit Jahren auf Bühne und im Fernsehen präsent, in die Rolle des Komikers und beleuchtet zusammen mit Irina Wrona das spannende und abwechslungsreiche Leben des seit Jahrzehnten populären Schauspielers.


verbrennungen_6_150.jpgAm Freitag, 01. März 2013 wird das Stück „Verbrennungen“ im Bürgerhaus zu sehen sein.
Als sie mit sechzig Jahren in einer ungenannten westlichen Stadt stirbt, hinterlässt Nawal Marwan ein geheimnisumwittertes Testament. Ihr Freund, der Anwalt Hermile Lebel, der mit der Testamentsvollstreckung beauftragt ist, übergibt ihren Kindern, den 22-jährigen Zwillingen Jeanne und Simon - sie Mathematik-Dozentin er Amateurboxer - jeweils einen Brief, den diese ihrem Vater und ihrem Bruder überbringen sollen. Von der Existenz eines Bruders wussten beide bisher nichts, und ihren Vater hielten sie für tot.
Nach längerem Zögern begeben sich die beiden jungen Leute widerwillig in das vom Bürgerkrieg zerstörte Geburtsland ihrer Mutter, um ihren Vater und ihren Bruder zu suchen. Auf ihrer Reise in die Vergangenheit klärt sich das von ihrer Mutter sorgsam gehütete ungeheuerliche Geheimnis ihrer Herkunft, und sie begreifen, warum sie nie viel über sich erzählt hat weil ihre Sprache Hass und Liebe nicht zu einen vermochte, und warum sie die letzten fünf Jahre ihres Lebens schweigend in ihrem Krankenbett gelegen ist. Wozu Worte dennoch fähig sind, zeigt die eindrucksvolle Sprachgewalt Mouawads.

Durch die Kombination von poetischen Passagen, die an die Klangfarbe orientalischer Geschichtenerzähler erinnern, mit schockierenden Bildern, die sich im Gedächtnis festhaken, baut der Autor in seinem Text eine ungeheure Spannung auf, wenn er die Geschichte einer Frau erzählt, die, bevor sie in den Westen floh, über viele Jahre die Gewalt im Nahen Osten erlebt hat. Dabei überschneidet er raffiniert die Spurensuche der Kinder mit dem in Rückblenden erzählten traumatischen Leben der Mutter, die als 14-Jährige einen „Feind“ liebte. Als sie später den Sohn aus dieser Verbindung, der ihr nach der Geburt weggenommen und in ein Waisenhaus gebracht wurde, sucht, gerät sie in die Schrecken eines Bürgerkriegs.


alfred_szenenfoto_150.jpgMit der satirischen Kult-Komödie von Wolfgang Menge „Ekel Alfred – Ein Herz und eine Seele“ endet die Theatersaison am Mittwoch, 10. April 2013.
Ekel Alfred, seine Frau Else, die „dusselige Kuh“, ihre Tochter Rita und ihr „roter“ Schwiegersohn Michael – sie sind die deutsche Familie der biederen Bundesrepublik. Wolfgang Menges Fernsehserie, die von 1973 bis 1976 produziert und seitdem dutzendfach ausgestrahlt wurde, hat mittlerweile Generationen von Zuschauern Bauchschmerzen vor Lachen bereitet. Dabei liegt es sicher nicht nur an Alfreds spitzer Zunge und der gutherzigen Naivität seiner Frau, nicht nur an den nahtlos und völlig politisch unkorrekt aneinander gereihten Vorurteilen, dass die Tetzlaffs Kultstatus genießen. Mit Sicherheit findet sich ein großer Teil des Publikums auch in den Niederungen des Familien- und Beziehungsnahkampfs wieder, die von Alfred, dem Giftzwerg, genüsslich zelebriert werden.

 

Die Vorstellungen beginnen jeweils um 20 Uhr und finden im Bürgerhaus Steinbach, Untergasse 36 statt.

 

Gerne informieren wir Sie ausführlicher über unser Theaterangebot. Bei Rückfragen und bei Bestellung eines Abonnements wenden Sie sich bitte an Frau Janina Kühne, Rathaus, Gartenstraße 20, 61449 Steinbach (Taunus), Tel. 06171/700021.