Jahresausblick von Bürgermeister Steffen Bonk
Liebe Steinbacherinnen und Steinbacher,
im Namen des Magistrates und auch persönlich wünsche ich Ihnen und Ihren Familien ein gutes neues Jahr voller Glück, Freude, Gesundheit und Erfolg.
Der Jahreswechsel wurde auch in unserer Stadt lautstark gefeiert, verlief jedoch ohne Zwischenfälle. Dank des Engagements der Ahmadiyya Muslim Jamaat waren der Freie Platz und auch die Flächen um das Rathaus um die Mittagszeit des Neujahrstages bereits gereinigt. Hierfür möchte ich mich ausdrücklich bedanken.
Die ersten beiden Wochen des neuen Jahres gelten meist noch als Verschnaufpause, direkt im Anschluss geht es mit voller Fahrt in die Aktivitäten. Zunächst steht die fünfte Jahreszeit an, in der unsere drei Fastnachtsvereine ihre Veranstaltungen haben. Die vier in der Stadtverordnetenversammlung vertretenen Parteien arbeiten dieser Tage fleißig an ihren Wahlprogrammen und den Vorbereitungen zur Kommunalwahl am 15. März. Ich darf Sie ermuntern, von Ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Sie haben es buchstäblich in der Hand, wer die Geschicke in den kommenden fünf Jahren in unserer Stadt lenken wird. In Hessen fanden vor genau 80 Jahren die ersten demokratischen Kommunalwahlen nach dem Krieg statt. Die Wahlbeteiligung lag landesweit bei rund 90 Prozent, dies sollte uns Ansporn sein.
Seitens der Verwaltung haben wir unser Interesse zur Teilnahme am Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ bekundet. Wir hoffen sehr, mit unserer Bewerbung überzeugen zu können, damit die Sanierung der Altkönighalle und des Sportzentrums in greifbare Nähe rückt.
Bei meinem viralen Neujahrsgruß haben Sie vielleicht gesehen, dass der Bau unserer neuen Kindertagesstätte im Süden mit großen Schritten voranschreitet. Das Richtfest wollen wir gemeinsam am 26. Februar feiern — hierzu sind sie herzlich eingeladen.
Nachdem die Stadtverordnetenversammlung Ende des vergangenen Jahres der Entwurfsplanung für den Neubau des Feuerwehrhauses ihre Zustimmung erteilt hat, geht es jetzt mit großen Schritten in die Detailplanung. Unser Ziel ist es, in der zweiten Jahreshälfte den Bauantrag beim Hochtaunuskreises einreichen zu können.
Baurecht wollen wir in diesem Jahr ebenso für den neuen Radweg erhalten, der Steinbach mit Oberhöchstadt verbindet. Neben dem Radweg wird auch ein weiteres Regenrückhaltebecken entstehen, welches die Wohnquartiere um die Kronberger Straße und Königsteiner Straße bei Starkregen schützen soll.
Unserem Ziel zur Sanierung einer Straße pro Jahr kommen wir in diesem Jahr mit der Hohemarkstraße näher. Es wird die erste Straße sein, bei der wir das Gestaltungskonzept im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Lebendige Zentren“ umsetzen. Mit dem größten Projekt des Städtebauförderprogramms, dem Neubau der Stadtbücherei, wollen wir in 2026 einen großen Schritt vorankommen: Wir wollen zeitnah einen Architektenwettbewerb ausloben, um überzeugende und den Anforderungen entsprechende Entwürfe zu erhalten, die wir ihnen im Sommer gerne vorstellen werden.
Neben all den städtebaulichen Projekten wollen wir in diesem Jahr, trotz angespannter Haushaltslage, die Gemeinschaft und das gemeinsame Feiern nicht zu kurz kommen lassen. Die Vereine, die Stadtverwaltung, die Kirchengemeinden, Parteien, AGs und IGs der Sozialen Stadt sowie weitere Institutionen arbeiten am Programm für die vielfältigen Veranstaltungen wie Bürgerschoppen sowie Kerb und selbstverständlich wird es auch in 2026 wieder ein Steinbach OPEN AIR mit zahlreichen Programmpunkten geben. Ich lade Sie herzlich ein, die Veranstaltungen zu besuchen und vergnügliche Stunden miteinander zu verbringen und um gleichzeitig das vielfältige ehrenamtliche Engagement in unserer Stadt Wert zu schätzen.
Ich freue mich auf unsere Begegnungen und den gemeinsamen Austausch im Jahr 2026. Lassen Sie uns auch weiterhin gemeinsam an Steinbachs Zukunft arbeiten.
Ihr
Steffen Bonk
Bürgermeister



