Städtepartnerschaften
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Wappen Steinbach-Hallenberg
Städtepartner seit 1990

Mitten im „Grünen Herzen Deutschlands“, nur einen Katzensprung vom Rennsteig entfernt, am unteren Ende der Hasel liegt Steinbach-Hallenberg. Eine florierende Kleinstadt, die mit gut ausgelasteten Gewerbegebieten, 1.500 Menschen haben hier Arbeit gefunden, zu den wirtschaftlichen Zentren im Landkreis Schmalkalden-Meiningen gehört. 

Im Mittelalter prägten die Eisenerzgewinnung, später das metallverarbeitende Handwerk den Broterwerb. Heute dominieren klein- und mittelständische Firmen sowie vier Gewerbegebiete die Wirtschaft. Die Wohn- und Gewerbegebiete der Stadt sind gut ausgelastet und werden bedarfsweise erweitert. Mit einem gesunden Branchenmix im Dienstleistungs- und Handwerksbereich sowie in der verarbeitenden Metall-, Holz- und Kunststoffindustrie bietet Steinbach-Hallenberg eine solide Basis für den Arbeitsmarkt.

Steinbach-Hallenberg verfügt über eine Grundschule, eine moderne Ganztags-Regelschule, eine Dreifelder-Sporthalle und drei Kindergärten. Damit ist die Stadt ein sicherer Bildungsstandort.

Aus der Tradition des Metallhandwerks entstand die museale Besonderheit – das Metallhandwerksmuseum. Hier und in den kleinen dazugehörigen Werkstätten kann man sehen, wie Nagel und Korkenzieher in Handarbeit gefertigt werden, wie eine Feile ihre „Hiebe“ bekommt oder was die „durchgesteckte Zange“ auszeichnet. Steinbach-Hallenberg ist aber auch die Stadt der Sportbegeisterung und Heimatstadt international bekannter Sportgrößen, genannt seien vor allem die beiden Ehrenbürger Skisprunglegende Helmut Recknagel und die Olympiasiegerin im Biathlon Kati Wilhelm.

Reizvolle, ursprüngliche Natur im schönsten Rennsteig-gebiet und frische, klare Bergluft lassen aktive Erholung hier ganzjährig zum Erlebnis werden. Der Skilift an der „Kniebreche“, der auch unter Flutlicht betrieben wird, das gut präparierte Skiwanderwegenetz am „Knüllfeld“ und das Freibad mit seiner ausgedehnten Liegewiese sind ein Geheimtipp.
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Wappen Saint Avertin
Städtepartner seit 1980

Die Stadt Saint Avertin liegt nahe Tours, der Hauptstadt des Départements Indre et Loire, am Fluss Cher, einem Nebenfluss der Loire. Vorläufer der Stadt war in gallo-römischer Zeit das Dorf Viniacum, später Vincay.

Im Jahr 1162 kam der schottische Mönch Aberdeen zu einem Konzil in Tours. Um 1170 ließ sich Aberdeen dann bei Vincay nieder, zunächst als wohltätiger Eremit, später erreichten die Bewohnerinnen und Bewohner seine Weihe zum Gemeindepriester. 1371 wurde der Ort dann nach ihm in Saint Avertin umbenannt.

Im 15. und 16. Jahrhundert hielten sich die französischen Könige regelmäßig in der schönen Touraine auf und bauten elegante Schlösser, darunter auch das Schloss Cangé in Saint Avertin. Während der deutschen Besatzung von Nordfrankreich im Juni 1940 nutzte die französische Regierung Cangé kurz als Regierungssitz. Das Schloss dient heute als städtische Mediathek.

Die Attraktivität der Stadt Saint Avertin spiegelt sich auch in der Einwohnerzahl wieder: lebten bis 1900 weniger als 2.000 Menschen in dem Ort, waren es in den 70er Jahren bereits 7.500 Menschen. Heute leben knapp 14.000 Einwohnerinnen und Einwohner in Saint Avertin.

Das wirtschaftliche Leben von Saint Avertin und der Region ist heute vielfältig. Ein wichtiger und ertragreicher Gewerbezweig in Saint Avertin und der Touraine ist seit jeher der Weinbau.  Daneben gibt es heute viele mittelständische Betriebe der Metallverarbeitung, der Nahrungsmittel- und Textilindustrie sowie aus dem Dienstleistungssektor. Ein weiterer Zweig in der Region, der sich immer stärker ausprägt, ist der Tourismus.
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