Theater
THEATER für die Saison 2026/2027
Wir freuen uns, Ihnen das neue Theaterprogramm vorstellen zu dürfen und hoffen das es bei Ihnen Zuspruch findet. Die Theaterreihe findet im Steinbacher Bürgerhaus, Untergasse 36, statt.
Eckdaten
- Vollbestuhlung mit 267 Plätzen
- Kein Anstehen für die neuen Abonnementkarten
- Abonnements werden ab der Spielzeit 2026/2027 ausschließlich per E-Mail versendet
- Für Abonnenten ohne E-Mail-Adresse bleibt der Versand der Abonnementkarte per Post erhalten. Dafür wird jedoch eine Verarbeitungsgebühr von 5,00 Euro pro Abonnement erhoben.
- Sie erhalten eine Bestätigung bzw. Reservierung Ihrer Sitzplätze, welche mit einem Zahlungshinweis versehen ist. Nach Zahlungseingang geht Ihnen Ihre Abonnementkarte per E-Mail oder auf dem Postweg zu.
- Gleiches gilt für den Erwerb einer Einzelkarte. Hier wird eine Verarbeitungsgebühr von 2,00 Euro pro Karte erhoben.
- Sektbar mit Getränkevorbestellung für die Pause
- Garderobe: Wir bitten aus Brandsicherheitsgründen Ihre Jacken und Mäntel an der Garderobe im Eingangsbereich des Bürgerhauses für 1,00 Euro abzugeben. Der Verein appelliert an Ihre Rücksichtnahme und Vernunft, damit alle Theaterbesucher im Notfall den Saal des Bürgerhauses sicher verlassen können, ohne ggf. an einer Jacke hängenzubleiben oder sogar darüber zu stolpern.
- Bitte keine Getränke in den Saal mitnehmen.
Kartenvorverkauf
Theaterabonnements sowie Einzelkarten können per E-Mail an theater@stadt-steinbach.de bestellt werden.
Abonnement- und Einzelpreise im Bürgerhaus
| Platzgruppe A ebenerdig Reihen 1-4 | Platzgruppe B Erhöhung Reihen 5-8 | Platzgruppe C Erhöhung Reihen 9-12 | Platzgruppe D Erhöhung Reihen 13-16 | |
| Abonnement per E-Mail | 170,00 Euro | 160,00 Euro | 150,00 Euro | 140,00 Euro |
| Abonnement ausgedruckt per Post | 175,00 Euro | 165,00 Euro | 155,00 Euro | 145,00 Euro |
| Einzelkarte per E-Mail | 38,00 Euro | 35,00 Euro | 33,00 Euro | 31,00 Euro |
| Einzelkarte ausgedruckt per Post | 40,00 Euro | 37,00 Euro | 35,00 Euro | 33,00 Euro |
| Einzelkarte Abendkasse | 40,00 Euro | 37,00 Euro | 35,00 Euro | 33,00 Euro |
Termine

Eingeschneit
Komödie von Peter Quilter
Mittwoch, 21. Oktober 2026 | 20.00 Uhr
Mit Mona Seefried und Peter E. Funck
Extreme Situationen erfordern extreme Maßnahmen – nach diesem Motto handelt die quirlige Seniorin Judith, als sie sich bei tosendem Schneesturm auf den ziemlich weiten Weg zum nächsten Nachbarn macht, um das Unwetter nicht allein durchleben zu müssen.
Verständlicherweise ist Patrick, der völlig zurückgezogen lebt und jede Gesellschaft meidet, nicht gerade erfreut über Judiths unangekündigten Besuch, der sich aufgrund der unberechenbaren Wetterlage auch noch auf unbestimmte Zeit auszudehnen droht.
Während die Ruhestörerin sich redlich bemüht, mit ihrem distanzierten Gegenüber ins Gespräch zu kommen, gerät ihre Anwesenheit für den verschwiegenen Einzelgänger immer mehr zur Qual. Seine erstklassigen Kochkünste kann Judith nicht schätzen – sie bestellt stattdessen lieber zweitklassige Pizza auf Patricks Kosten. Seinen teuren Wein will Judith am liebsten gleich aus der Flasche trinken, die Nuancen schmeckt sie ohnehin nicht heraus, und zu allem Überfluss verlangt diese Banausin auch noch Eiswürfel und Zitrone zum Cabernet Sauvignon!
Mit tropfnassen Stiefeln und aufdringlichen Fragen bringt Judith buchstäblich die chaotische Außenwelt in Patricks bislang so geordnetes Zuhause – hinterlässt dabei aber auch tiefe Spuren des Mitgefühls und des Trostes.

Blind
Schauspiel von Lot Vekemans
Deutsch von Eva M. Pieper und Alexandra Schmiedebach
Mittwoch, 4. November 2026 | 20.00 Uhr
Mit Peter Kremer, Lisa Wildmann
Richard, der einst Staudämme und Aquädukte baute, lebt nach dem Tod seiner Frau zurückgezogen in einer Wohnanlage. Weil er ihre politischen Ansichten ablehnt, hat er den Kontakt zu seiner Tochter Helen, einer Anwältin, die mit einem schwarzen Schriftsteller verheiratet ist, abgebrochen. Umso schwerer fällt es ihm, sie um Hilfe zu bitten, weil er fast nichts mehr sieht und nicht mehr allein leben kann. Zwei unvereinbare Lebensentwürfe, die für beide ein Zusammenleben lange ausgeschlossen haben, prallen aufeinander. Keiner von beiden konnte oder wollte bisher eine Brücke zum anderen bauen.
Beide sind blind – blind für die Perspektive des anderen, blind für die Verletzungen, die sie einander zugefügt haben … bis eine vorsichtige Annäherung beginnt, durch die sie allmählich die Beweggründe, Ängste und Wünsche des anderen erkennen – und erstmals Verständnis füreinander aufbringen.

Pater Brown
Live-Hörspiel
Mittwoch, 17. Februar 2027 | 20.00 Uhr
Mit Wanja Mues (Erzähler und weitere Rollen), Antoine Monot (Pater Brown und weitere Rollen) und Marvin Pöttgen (Beatboxer)
Die „Ein Fall für zwei“-TV-Stars Wanja Mues und Antoine Monot präsentieren gemeinsam mit einem Beatboxer und Loop-Station ein Live-Hörspiel mit Krimis um Pater Brown von G. K. Chesterton.
Pater Brown, der Hobby-Ermittler mit psychologischem Einfühlungsvermögen und dem untrüglichen siebten Sinn für Verbrechen, und sein Schöpfer G. K. Chesterton, einer der vielseitigsten englischen Schriftsteller des frühen 20. Jahrhunderts, sind nicht die einzigen Protagonisten dieser außergewöhnlichen Live-Hörspiel-Performance. Im Zentrum des Bühnenkonzepts steht ein dritter Akteur: ein Beatboxer mit Loop-Station, der als akustischer Erzähler das Publikum durch verblüffende Klangkulissen führt, die er allein mit seiner Stimme erzeugt. Er gestaltet komplexe Klangteppiche für zwei der spannendsten Kriminalfälle Chestertons, die beide 1910 in der amerikanischen Zeitschrift The Saturday Evening Post, einem der weltweit einflussreichsten Magazine jener Zeit, veröffentlicht wurden: Für die allererste Pater-Brown-Geschichte „Das blaue Kreuz“, in der der Priester den international gesuchten Meisterdieb Flambeau entlarvt, macht er Zug- und Straßengeräusche, Stimmengewirr in einem Restaurant oder eine klirrend zerbrechende Fensterscheibe erlebbar, für „Der Hammer Gottes“ den 9. Fall, in dem Pater Brown durch das Mordwerkzeug auf eine falsche Fährte gelockt werden soll, schafft er eine unheimliche, emotional aufgeladene Klangatmosphäre zwischen den Beteiligten.

Das Ei des Karl May
Eine rheinische Westernkomödie von Stefan Keim und Martin Bross
Dienstag, 16. März 2027 | 20.00 Uhr
Mit Michaela Schaffrath, Stefan Keim, Martin Bross und Christina Stephan
Hinterlistige Bleichgesichter haben die tapferen Shoshonen dazu verführt, das Kriegsbeil auszugraben. Nun sind aufrechte Siedler in allerhöchster Not und Gefahr. Ihre letzte Hoffnung sind die Blutsbrüder Winnetou und Old Shatterhand. Werden Sie es schaffen, die berüchtigte Reiherbande zu überlisten und wieder Frieden einkehren zu lassen in den unendlichen Weiten der Prärie?
Robert Maria Hemmerich, Regisseur mit Hollywood-Ambitionen, will mit seiner Inszenierung dieses herzergreifenden Westernspektakels alle bereits existierenden Karl-May-Festspiele in den Schatten stellen. Ohne Pferde, dafür aber mit einer ganzen Bisonherde. Zu dumm, dass das Budget mehr als bescheiden ist und nur zwei Schauspielerinnen und einen Stuntman kurz vor der Rente zulässt. Wohl oder übel muss er selbst mitmischen, und so schlüpfen die tollkühnen Vier in wildem Wechsel in diverse Rollen, verstricken sich zwischen Schusswechseln und Faustkämpfen ganz abseits des Textbuchs in Diskussionen um politische Korrektheit im Umgang mit indigenen Völkern, streiten bei der Ölsuche im Silbersee für die Rechte von Arbeitnehmenden und setzen sich beim Lassoschwingen für artgerechte Tierhaltung ein. Auch wenn es bisweilen scheint, als könne alles aus dem Ruder laufen, zaubern sie eine Western-Traumwelt auf die Bühne, die den Geist des großen Manitu heraufbeschwört und in der letztlich das Gute über das Böse siegt, die Friedenspfeife das Kriegsbeil ersetzt und versöhnlich die Sonne einziehen kann in die Herzen von Bleichgesichtern und Shoshonen. – Eine durch und durch absurde Komödie über Django und Winnetou, blaue Berge und rauchende Colts, Marterpfähle und den Glauben an das Unmögliche.

Kardinalfehler
Eine Komödie in zwei Akten von Alistair Beaton und Dietmar Jacobs
Mittwoch, 7. April 2027 | 20.00 Uhr
Mit Gerd Silberbauer, Hans Machowiak, Susanne Theil, Katrin Filzen, Sebastian Hölz und Johannes Lukas
Genau drei Wochen und sechs Tage vor dem Besuch des Heiligen Vaters platzt ein ehemaliger »Kardinalfehler« in Glöckners perfekte Kirchenidylle. In Person von Emma Lind erhält er Besuch von der sehr hübschen einmaligen »kleinen Dummheit« aus seiner Vergangenheit als Priesterseminarist. Nach dem Tod ihrer Mutter hat sie ein Jugendfoto in deren Bankschließfach gefunden, das sie zusammen mit ihrem Vater zeigt. Er war nicht, wie sie immer erzählt hatte, als Entwicklungshelfer in Afrika ums Leben gekommen, sondern ist – wie das Foto und die monatlichen anonymen Geldsendungen mit dem Bistums-Poststempel nahelegen – quicklebendig. Auf dem kompromittierenden Foto hat sie zu ihrer Überraschung keinen geringeren als den 400 km entfernt von ihrem Wohnort lebenden Bischof Konrad Glöckner erkannt. Natürlich möchte Emma ihren Vater kennenlernen, ahnt jedoch, dass diese Enthüllung ihm nicht gerade willkommen sein wird. Bevor er weiß, wer sie ist, lächelt er sie bei ihrem ersten Treffen freundlich an. Besuche von jungen Damen sind schließlich selten im bischöflichen Palast. Das Lächeln vergeht ihm jedoch, als sie ihm seine Mütze zurückgibt und gesteht, dass sie sie nicht gefunden, sondern geklaut hat, um ein Haar für einen Vaterschaftstest zu ergattern. Als sie ihm dann noch das Foto mit ihrer Mutter und den DNA-Test präsentiert, bleibt ihm nichts anderes übrig, als zu kapitulieren.


