Stellungnahme der Stadt zu den Kita-Themen
In einem Social-Media-Beitrag aus der 3. Kalenderwoche kritisiert die SPD Steinbach vermeintliche Probleme in der Kinderbetreuung, darunter Kita-Schließzeiten, intransparente Platzvergabe und steigende Gebühren. Die Stadtverwaltung nimmt hierzu wie folgt Stellung:
Die Öffnungs- und Schließzeiten der Kitas sind einheitlich in den städtischen Satzungen geregelt, die durch die Stadtverordnetenversammlung — inklusive der SPD — beschlossen wurden. Auch mit den kirchlichen Trägern und dem VzF bestehen darauf aufbauende vertragliche Vereinbarungen. Transparenz über Betreuungsangebote schafft das Portal „Betreuungsplatz-Online“, über das sich Eltern umfassend informieren können. Für die städtischen Einrichtungen wird derzeit zudem ein Notfallkonzept bei Personalausfällen erarbeitet.
Auch die Platzvergabe erfolgt transparent über „Betreuungsplatz-Online“. Eltern melden dort ihren Bedarf an und legen Präferenzen fest. Die Aufnahmekriterien sind klar in der Benutzungssatzung geregelt, die ebenfalls von allen Fraktionen beschlossen wurde. Die Stadt koordiniert jährlich ein Trägertreffen zur bestmöglichen Vergabe der Plätze mit dem Ziel, jedem Kind ein Angebot zu machen. Lediglich PHORMS ist bei diesem Ablauf nicht involviert, da die Vergleichbarkeit des Angebots, der Betreuungszeiten, der Preisstruktur und der Beitragsfreiheit dort nicht gegeben ist.
Die Anpassung der Kita-Gebühren wurde mit den Fraktionen ausführlich über Monate besprochen und erörtert und schließlich am 17.06.2024 einstimmig von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen, also auch mit den Stimmen der SPD. Die neue Kostenbeitragssatzung gilt seit dem 01.09.2024. Besonders entlastend für Familien ist die umfassende Geschwisterkindregelung, die in dieser Form regional nahezu einzigartig ist.
„An allen Beratungen mitgewirkt zu haben, als Teil der Koalition dann allen Vorlagen die Zustimmung zu erteilen, unterjährig alle Anfragen beantwortet zu bekommen und nun so zu tun, als hätte man mit alledem nichts zu tun oder man höre zum ersten Mal von Dingen, ist Wahlkampfgetöse“, unterstreicht Bürgermeister Steffen Bonk die Stellungnahme.



